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Meine MS-Geschichte
MS & LDN
Tagebuch
Das Buch: LDN - niedrig dosiertes Naltrexon


 

MS & LDN

Naltrexon (LDN) ist ein Medikament der Klasse der Opiat-Antagonisten. Es ist zur Behandlung von Drogensüchtigen erforscht und erfunden worden. Die Dosierung zu diesem Zweck ist normalerweise 50 bis 150 mg täglich.

Das Medicsight Research-Institute hat folgenden Film auf YouTube der vieles erklärt: http://www.youtube.com/watch?v=xr-n8jMLenU&feature=related, der LDN - finde ich - sehr gut erklärt.

Auch Dr. Chris Steele erklärt LDN auf englisch hier: http://www.youtube.com/watch?v=ha0Uy5J34jo&feature=related .

Low-dose Naltrexone - LDN - ist seit 1985 in Amerika zur Behandlung von MS in Gebrauch, aber sehr neu in Europa. Es wird höchstens 'off-label' verschrieben, wenn überhaupt. Obwohl das Medikament in sehr kleiner Dosierung eingesetzt wird, kann das Vorkommen von anfänglichen Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen werden.

Diese Methode wurde von Dr. Bernard Bihari erarbeitet und erforscht.  Dr. Bihari war bis zu seiner Pensionierung praktizierender Internist, Psychiater und Neurologe in New York, USA.  Die Hauptwebsite lautet http://www.lowdosenaltrexone.org

Die Anfangsdosis ist während des ersten Monats der Behandlung nur 1.5 bis 3mg.  Es wurde berichtet, dass Patienten, die LDN zur Behandlung ihrer MS nehmen, einige Symptomerleichterungen spüren wie Reduktion von Krampfanfällen und Müdigkeit, Verbesserungen der Blasenfunktion, Hitzetoleranz, Mobilität, des Schlafs, Schmerzes, Zitterns und anderem.  Nach der Eingewöhnungszeit (wenn keine Anfangs-Nebenwirkungen auftreten) kann die Dosis bis 4.5 mg erhöht werden, um die optimale therapeutische Wirkung zu erzielen. Die Dosis soll möglichst zwischen 21 und 3 Uhr eingenommen werden.  LDN bleibt nur 4 Stunden lang im Kreislaufssystem. Während dieser Zeit wirken opiathaltige Schmerzmittel nicht.

Für diejenigen, die eine 3-mg-Dosis nicht vertragen, sind schwächere Dosen von 1 bis 2 mg erhältlich.  Solche kleinen Dosen erlauben es, die Therapie gemässigter einzuführen und den Körper langsam an die stärkere Endorphinproduktion zu gewöhnen.

Wie Naltrexon funktionert:  Die Leistung dieses Medikamentes ist anscheinend der temporären Blockierung von Opiatrezeptoren zuzuschreiben. Dadurch reagiert der Körper mit einer erhöhten Produktion von Endorphinen (einem natürlichen Schmerzmittel, das im Hirn produziert wird), was zu Schmerzreduktion und zu einem besseren Wohlbefinden führt.

Ein erhöhter Endorphinspiegel scheint das Immunsystem zu stimulieren, was zu einer Erhöhung der T-Lymphozyten führt.  Dies wurde von Dr.  Bihari in seiner Forschung notiert. Die Erhöhung dieser T-Zellen scheint ein normaleres Gleichgewicht der T-Zellen zu verursachen, was zu einer signifikanten Reduzierung der Progressionsrate führt.  Es wurde beobachtet, dass bei Patienten mit schubartiger MS die Anzahl der Schübe reduziert und die Progression verlangsamt wird.  Bei Patienten mit chronischer progressiver MS (ob primärer oder sekundärer) scheint ebenfalls eine Reduktion der Progression stattzufinden.

In Dr. Biharis Forschung hatte niemand einen Schub, während er mit LDN behandelt wurde. Gelegentlich kann es aber vorkommen, dass Symptome kurzfristig verstärkt werden, zum Beispiel während Zeiten von Infektionen oder Stress. Dies stammt von bisher aktiven Läsionen, die bereits im Hirn oder Rückenmark vorhanden waren.

Trotz dieser vielversprechenden Befunde muss betont werden, dass eine positive Reaktion auf diese Behandlung nicht versichert oder garantiert werden kann, wie bei anderen Therapien auch nicht.

LDN wird auch angewendet bei:
ALS (amyotrophe Lateralsklerose), Alzheimer, Autismus, Chronisches Ermüdungssyndrom , Emphysem, Endometriose, Fibromyalgie,Gelenkrheumatismus, Lupus, MorbusBechterew, Morbus Crohn, Granulomatosis, Hashimoto, HIV/AIDS, MultipleSklerose, Parkinson, Reizdarm, Rückenmarkentzündung, Sarkoidose, Schuppenflechte, Weichteilrheuma, Zöliakie und viele mehr.

Mehr dazu: http://www.ldnhilft.org

Ich selber mache seit September 2011 einen Selbstversuch mit LDN, das ich anfangs aus England kommen lliess, http://www.e-med.co.uk/ldn.php da mir mein Neurologe kein Rezept ausstellen wollte (in der Schweiz ist LDN noch kaum bekannt). Ich habe ihm beweisen wie gut das bei mir wirkt und gehe nicht mehr zum Neurologen! Und momentan geht es mir wirklich gut - ich brauche dank LDN auch keine Antidepressiva mehr.

Da kann man sich anmelden und eine 'Prescription' (Rezept) machen lassen; für's Rezept: fragen Sie mich einfach aber wer englisch kann, kommt auch so zurecht:

https://secure-medical-pages.co.uk/emed/secure/ms_meds_order_form.php

Bei mir hat's bestens geklappt und nun viel Glück.

Meine E-Mail-Adresse für Fragen: info@icelandshop.ch

Forum LDN4MS

LDN Database (englisch)



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